EnergieBewusst im Bistum Trier

Der neue Flyer der Klimainitiative ist da!

Erfahren Sie mehr über das Klimaschutzmanagement des Bistums und ihre Aktivitäten.

Die Digitalversion finden Sie hier.

Weiterer Synodenbeschluss wird umgesetzt

Ab 2019 kompensiert Bistum CO2-Emissionen

Das Bistum Trier hat einen weiteren wichtigen Synodenbeschluss umgesetzt und wird ab 2019 seine CO2-Emissionen kompensieren. Darunter fallen alle durch Dienstreisen per Auto und Flugzeug verursachten Ausstöße von Kohlenstoffdioxid. Der Ausgleich erfolgt über die Klima-Kollekte gGmbH. Vorrangig strebt das Bistum weitere Anstrengungen zur Reduzierung der mobilitätsbedingten Emissionen an. Lesen Sie hier mehr.

Außerdem mehr zur Klima-Kollekte auf www.klima-kollekte.de

Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften – wie beide voneinander profitieren können.

Photovoltaik auf kirchlichen Gebäuden spielt für das Erreichen der Klimaschutzziele eine zentrale Rolle. Wie Kirchengemeinden und Bürgerenergiegenossenschaften Partner werden können, sollte die Veranstaltung am 19.10.18 in Riegelsberg aufzeigen.

Den Bericht dazu finden Sie hier.

Resolution „Klimawandel und Umweltschutz – Eine Herausforderung für die Kirche im Bistum Trier“

Beim Themenabend "Klimawandel und Umweltschutz" im Juni 2018 wurde folgender Resolutionstext verabschiedet, der an den Generalvikar und das Synodenbüro geschickt wurde:

„Die Berufung, Beschützer des Werkes Gottes zu sein, praktisch umzusetzen gehört wesentlich zu einem tugendhaften Leben; sie ist nicht etwas Fakultatives, noch ein sekundärer Aspekt der christlichen Erfahrung.“ (Laudato si´, 217)

Wir sind katholische Christen, die sich in verschiedenen Initiativen für eine Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Wir haben uns heute, Montag, den 11. Juni 2018 in Koblenz getroffen, um uns gegenseitig über unsere Projekte und Aktionen zum Schutz der Umwelt und der Gerechtigkeit zu informieren Wir haben uns außerdem mit Aussagen der Synode des Bistums Trier zum Thema Schöpfung sowie mit Kernaussagen der päpstlichen Enzyklika „Laudato si´“ beschäftigt. Wir fühlen uns dem dringlichen Aufruf des Papstes verpflichtet, alles in unserer Macht stehende zu tun, um die Schöpfung und die Armen zu schützen. Es ist uns daher ein sehr großes Anliegen, dass die Verantwortung für das Klima und die Natur in der Umsetzung der Synode deutlicher als bisher thematisiert und umgesetzt wird. Das Handeln des Bistums darf nicht nur in Leuchtturmprojekten die Anliegen von Laudato si´ umsetzen, sondern muss personell, finanziell, räumlich und konkret diese Anliegen stärker unterstützen.

Ein Bericht über die Veranstaltung ist hier zu finden.

 

Stadtradeln

In diesem Jahr läuft die Aktion Stadtradeln in Trier vom 3. bis 23. Juni. Startschuss ist am 3. Juni, rund um den Dom, von 15.30 Uhr an, mit Weihbischof Jörg Peters.

Die Stadt Trier beteiligt sich an dieser bundesweiten Aktion des Klimabündnisses und lädt ein, Teilnehmerteams für die Aktion zu gründen. Ludwig Kuhn, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche hat wieder zum Team "a bicleta - fahrt Rad! - Trier plus Bolivien" aufgerufen. Gerne lädt er alle ein, als Mit-Radler im Team 'a bicicleta' mitzumachen.

Mehr Informationen gibt es hier. Die Anmeldung im Team 'a bicicleta‘ ist dort nach der Registrierung möglich.

Eine besondere Aktion wird wieder der Rad-Rundkurs um den Dom am Sonntag, 3. Juni, sein. Wir laden herzlich ein, an der Solidaritäts-Aktion mitzumachen und Sponsoren zu gewinnen oder Radler als Sponsoren zu unterstützen.

 

Neuer Energiebericht erschienen

Der Energiebericht 2016/2017 beschreibt, was in diesen beiden Jahren im Bistum Trier für den Klimaschutz getan wurde.

Gleichzeitig umfasst er die Auswertung der Energiedaten (Heizung, Strom, Mobilität) der Jahre 2015 und 2016.

Insgesamt handelt es sich um den 6. Energiebericht des Bistums, der wie der letzte Energiebericht zwei Jahre auf einmal betrachtet. Den Bericht finden Sie hier als Download.

Klima schützen – Geld sparen

Das Klima-Sparbuch mit Tipps und Hinweisen, wie jeder etwas gegen den Klimawandel tun kann, wurde vorgestellt.

„Manchmal ist es ganz einfach, klimafreundlich zu handeln“, betont der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich der Vorstellung des ‚Klimasparbuchs Trier und Umland‘ am Freitag, 9. Februar in Trier. Das Bistum ist gemeinsam mit der Energieagentur Region Trier, der Lokalen Agenda 21 Trier, der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz und in Zusammenarbeit mit dem Verein für ökologische Kommunikation ‚oekom‘ Herausgeber des Klimasparbuchs ... (weiterlesen)

Fotocollage "Ich finde Klimaschutz wichtig, weil..."

Die einmonatige Fotoaktion zum Thema "Ich finde Klimaschutz wichtig, weil ... " endete am 11.12. . Ein paar Klimaschützer*innen haben mitgemacht und aus den verschiedenen Bildern und Statements ist diese tolle Collage entstanden! Vielen Dank an alle Teilnehmenden!

Das gemeinsame Haus schützen

Die Bolivienpartnerschaftswoche im Bistum Trier ist zwar vorbei, die Partnerschaft wurde durch die Woche aber weiter bestärkt und besteht mit neuer Energie fort.
Klimaschutz ist auch in Bolivien ein wichtiges Thema. Und sollte hier im Sinne der Partnerschaft und dem glücklichen, friedlichen Zusammenleben der Folgegenerationen weiterhin die Beachtung bekommen, die ihm zusteht.

Judith Rupp, Leiterin des Strategiebereich 3 (Kommunikation und Medien), hat zum Thema Klimaschutz und Bolivien einen Podcast gemacht. Wie ein Ahornblatt auf dem Hof des BGV sie vom Klimaschutz überzeugt, finden Sie im Manuskript des Podcasts. Darin auch der Aufruf: Jeder kann seinen Teil zum Klimaschutz beitragen, auch wenn man sich "nur" für das Fahrrad statt für das Auto als Gefährt zur Arbeit entscheidet. Getreu nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist".

Beilage des Paulinus zur Weltklimakonferenz

Der Paulinus hat in Zusammenarbeit mit "Dem Pilger", der Kirchenzeitung des Bistums Speyer, pünktlich zur 23. Weltklimakonferenz in Bonn (06. bis 17.11.) eine Beilage zum Thema Klimawandel herausgebracht. Auch die Klimaschutzmanagerin des Bistums meldet sich in dieser Beilage zu Wort. In einem zweiseitigen Interview geht es um die Dringlichkeit der Lage, den Einsatz des Bistums für das Klima und die weiteren Ziele des Bistums zur Bewahrung der Schöpfung.
Einen Auszug aus der Beilage können Sie hier lesen, auf Seite 6 bis 8 finden Sie das Interview mit Charlotte Kleinwächter.
Weitere Informationen zur Beilage finden Sie auf der Seite des Paulinus unter diesem Kurzlink: www.t1p.de/66z3.

"Schöpfungsverantwortung nach Laudato si'"

Studienhalbtag der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe

Ein halber Tag der Bischofskonferenz wurde dem Thema Umwelt, Klima und Schöpfungsverantwortung unter dem Blick auf „Laudato si‘“ gewidmet. Sehr offen und interessiert sind die Bischöfe an das Thema herangegangen. Die Enzyklika "Laudato si‘" unseres Papstes Franziskus verstehen sie als Aufruf und „Kompass für die Wahrnehmung unserer Schöpfungsverantwortung“ (Pressemitteilung der deutschen Bischofskonferenz).

Ein Element der katholischen Soziallehre sei auch die ökologische Nachhaltigkeit. Mit Blick auf die Schöpfungsverantwortung und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist klar, dass unser klimaschädliches Verhalten geändert werden muss. Diese Arbeit liegt in der Hand der Kirche, der Bewegungen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik – aber auch bei jedem einzelnen selbst. Denn: „Auch der kleinste Beitrag dient der Bewahrung der Schöpfung“ (Pressemitteilung).

Ökologie, Ökonomie und Soziales stehen in einem engen Verhältnis, um die Zufriedenheit der Weltbevölkerung zu sichern. Diese Erkenntnis bildet den Rahmen und ist Bezugspunkt von Laudato si‘. Professor DDr. Hans Joachim Schellnhuber (Direktor Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) sieht den Verdienst der Enzyklika darin, dass der Klimawandel als eindeutig menschengemacht genannt wird und der Anstieg der Treibhausgasemissionen als Verursacher dasteht.

Um eine faire Nutzung der Erde für alle zu erreichen und zu sichern sind institutionelle Vereinbarungen und übergreifende Zusammenarbeit notwendig. Wir dürfen nicht auf dem jetzigen Stand stehenbleiben und uns auf unseren Erfolgen ausruhen. Wir müssen unsere Bemühungen weiterentwickeln.

Als Handlungsziele sehen die deutschen Bischöfe die systematische Reduktion von CO2-Emissionen in den Bereichen Gebäude und Mobilität, die Stärkung der Rolle der Umweltbeauftragten, den Ausbau der Klima- und Umweltbildung, die verstärkte gottesdienstliche Berücksichtigung von Umweltthemen sowie die Thematisierung von Lebensstilfragen. Angesichts der Aufgabe zur Bewahrung der Schöpfung muss die Kirche entschieden handeln und zeigen, dass Klimaschutz nicht nur notwendig ist, sondern auch umgesetzt werden kann.
Die Komission für gesellschaftliche und soziale Fragen wird die Handlungsziele bis zur nächsten Vollversammlung ermitteln. Ziel ist die Erstellung eines gemeinsamen ökologischen Leitfadens für die Praxis.

Weitere Artikel des Paulins zu diesem Studienhalbtag der Herbstvollversammlung gibt es hier als Download:
Paulinus-Artikel: Klimaschutz - Thema bei der Vollversammlung der deutschen Bischöfe

Der Klang der Erderwärmung

Daniel Crawford, Student der University of Minnesota, hat die Erderwärmung anhand einer Grafik mit seinem Cello vertont. Jedes Jahr seit 1880 hat Crawford in eine Note übersetzt, in Halbtonschritten über drei Oktaven wird der Temperaturanstieg beschrieben. Anhand des Stücks wird die Erderwärmung auch für die Ohren klar dargestellt - die Töne werden immer höher. Das Video endet mit einer eindrucksvollen Notiz: "Bis Ende des Jahrhunderts rechnet die Forschung mit einem Temperaturanstieg um weitere 1,8°C. Diese zusätzliche Erwärmung würde eine Reihe von Tönen erzeugen, die über den Frequenzbereich hinausreichen, der vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden kann."

¡Buenos días!

Am Dienstag, den 26. September, empfing das Bistum Trier Besuch von Bischöfen aus der "Nachbarschaft": aus Bolivien. Im Rahmen der Bolivien-Partnerschaftswoche besuchte eine Gruppe von fünf Bischöfen auch die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) und die Klimaschutzmanagerin Charlotte Kleinwächter stellte den Bischöfen die Klimaschutz-Arbeit der Bistums vor. Außerdem wurde die Gruppe vom Energiebeauftragten Reinhold Bonertz durch die Kirche St. Michael und den Kindergarten in Trier-Mariahof geführt. Diese beiden Gebäude wurden vorbildlich saniert und werden energiebewusst genutzt.

And the winner is...

Preisverleihung Umweltpreis 2017

Den Hauptpreis, dotiert mit 2.000 €, hat die CarMen gGmbH aus Koblenz gewonnen. Sie wurden am vergangenen Freitag, dem 15. September, mit diesem Preis für ihre umfassenden Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen, den Stromsparcheck für Einkommensschwache Haushalte, den Kleiderladen und die Fahrrad-Recycling-Werkstatt ausgezeichnet.

Aus drei weiteren Bereichen wurden Projekte mit einem Preisgeld von 500 € geehrt:

Bereich Schulen: Alfred-Delp-Schule Hargesheim, Schönstätter Marienschule Vallendar
Bereich KiTas: St. Medard Bendorf, St. Klaus von Flüe Cochem-Brauheck, St. Adula Trier, St. Monika Überherrn
Bereich Energie: Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld, Pfarrgemeinderat St. Michael der Pfarreiengemeinschaft St. Matthias Neuwied, Kirchengemeinde St. Marien Rachtig, Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V.

Die Klimainitiative ENERGIEBEWUSST freut sich über die rege Teilnahme am Wettbewerb und gratuliert allen Preisträgern, aber auch allen anderen 24 Teilnehmerintiativen. Denn der eigentliche Gewinner dieser Veranstaltung ist doch die Schöpfung.

Wir freuen uns auf den nächsten Umweltpreis, der 2020 verliehen werden wird und hoffen auf weitere tolle Projekte und die Fortführung der Projekte, die uns im Zuge des Umweltpreises vorgestellt wurden.

Hier geht es zum Artikel auf der Bistumsseite.
Alle Berichte rund um den Umweltpreis finden Sie hier.

Erwärmung der Ozeane

Nicht nur die Luftemperatur, auch die Meerestemperatur erwärmt sich. Beschrieben ist diese Erwärmung in dem verlinkten Video mit "anomaly" - Abnormität. Die extreme Meereserwärmung entspricht nicht der Norm. Schuld ist die globale Erwärmung.
Sehen Sie sich das Video an, klicken Sie hier.

 

Wie sich die Temperatur in jedem Land seit 1900 verändert hat

Braucht es wirklich noch mehr Beweise? Es ist Zeit für Klimaschutz, im Bistum Trier genau wie überall sonst! Diese Animation von Antti Lipponen, Finnish Meterological Institute, macht es sichtbar. Sie zeigt die Temperaturschwankungen (Änderungen vom Langzeitdurchschnitt) der Länder für den Zeitraum 1900 bis 2016. Seit 1990 gibt es weltweit fast nur noch warme Jahre.

Papst fordert politisches Handeln gegen Klimawandel

Papst Franziskus hat die Staaten zu einem entschlossenen Vorgehen gegen den Klimawandel aufgefordert. Nur so könne der Planet erhalten werden, schrieb er in einer Botschaft zum Welternährungstag am Sonntag.

Hier der Link zur ganzen Meldung: Link zum Domradio